Übergangsregelung: Für Verträge, die bis zum 31. Dezember 2026 geschlossen werden, gilt die Version August 2026 (PDF). Die nachstehende Version Oktober 2026 gilt für Verträge, die ab dem 1. Januar 2027 geschlossen werden. Unten ist die Version August 2026 bereits als frühere Fassung verlinkt; bis zum 31. Dezember 2026 gilt sie für neue Verträge weiter.
Allgemeine Geschäftsbedingungen der AUVISO GmbH — Version Oktober 2026
Gültig für Verträge, die ab dem 1. Januar 2027 geschlossen werden. Für zuvor geschlossene Verträge gilt die jeweils vereinbarte Fassung, soweit nichts anderes vereinbart wird. Frühere Fassungen: Version August 2026 (Archiv) · Version Juli 2026 (PDF, Archiv)
1. Geltungsbereich
1.1 Diese AGB gelten für alle Lieferungen und Leistungen der AUVISO GmbH (nachfolgend „AUVISO“) gegenüber ihren Auftraggebern (nachfolgend „AG“), insbesondere für: (a) Cloud-Telefonie-Dienstleistungen auf Basis der Plattformen NFON/Cloudya (einschließlich NIA Front Desk, Contact Center Hub, Nhospitality) und STARFACE (einschließlich SIP-Anschluss über STARFACE Connect bzw. Gamma Communications Austria GmbH) – jeweils Planung, Konfiguration, Migration, Rufnummernportierung, Provisionierung, Schulung, Dokumentation und laufende Betreuung; (b) WhatsApp-Business-Kommunikationslösungen (SEIMO Chat); (c) Microsoft-365- und sonstige IT-Dienstleistungen (Remote und vor Ort), Netzwerk und Sicherheit, Systemintegration, Wartung, Fehleranalyse und Beratung; (d) Lieferung von Hardware und Software; (e) die Bereitstellung eigener Software-Produkte gemäß Ziffer 4 — als mandantenfähige Mehrkundenplattform (Online-Abonnement, Software-as-a-Service) oder als eigene Installation je AG. Eigene Software-Produkte von AUVISO sind derzeit: AUVISO CRM, Construction CRM, StaySuite, Hausverwaltung, Social-Automation, Bellavita und PBX Manager. Der Leistungsumfang des jeweiligen Produkts ergibt sich aus der produktspezifischen Leistungsbeschreibung (Ziffer 4.1).
1.2 Das Angebot von AUVISO richtet sich an Unternehmer im Sinne des § 1 UGB bzw. KSchG (B2B). Schließt im Einzelfall ein Verbraucher einen Vertrag, gehen die zwingenden Bestimmungen des KSchG und FAGG (insbesondere Rücktrittsrechte, Gewährleistungsfristen, Zinsen- und Gebührenbeschränkungen) den entgegenstehenden Regelungen dieser AGB vor; die betreffenden Klauseln gelten gegenüber Verbrauchern nur in dem gesetzlich zulässigen Umfang.
1.3 Mit Erteilung eines Auftrags anerkennt der AG diese AGB. Abweichende Bedingungen des AG gelten nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung von AUVISO und werden auch ohne ausdrücklichen Widerspruch nicht Vertragsbestandteil. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt die übrigen nicht; an ihre Stelle tritt eine der wirtschaftlichen Absicht möglichst nahekommende wirksame Regelung.
2. Angebote, Vertragsabschluss
2.1 Aufträge gelten erst mit schriftlicher oder elektronischer Auftragsbestätigung durch AUVISO bzw. – bei Online-Abonnements – mit Bereitstellung des Zugangs als angenommen. Elektronisch signierte oder über die Angebotsplattform von AUVISO angenommene Angebote stehen schriftlich bestätigten gleich.
2.2 Preisangebote verstehen sich in EURO exklusive USt und freibleibend ab Geschäftssitz, ohne Verpackung und Verladung. Irrtum sowie technische und sonstige Änderungen bleiben vorbehalten.
3. Leistungsumfang, Drittleistungen
3.1 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung samt Anlagen (insbesondere Leistungsbeschreibung und – sofern vereinbart – Service Level Agreement); für die eigenen Software-Produkte gilt ergänzend Ziffer 4.
3.2 Bei eigenen Softwareprodukten ist AUVISO Anbieter der vereinbarten Leistung. Von AUVISO hierfür eingesetzte Infrastruktur-, Speicher-, Versand-, Signatur-, Zahlungs- und KI-Dienste sind Vorleistungen; ihre Einschaltung beseitigt die eigenen vertraglichen und gesetzlichen Pflichten von AUVISO nicht. Davon zu unterscheiden sind Leistungen, die der AG unmittelbar bei einem anderen Anbieter beauftragt. Für diese eigene Anbieterleistung gelten die dort vereinbarten Bedingungen. Vermittlung, Wiederverkauf im eigenen Namen, Betrieb sowie Einrichtung und Betreuung durch AUVISO werden im Angebot gesondert bezeichnet. Die Rolle von NFON, STARFACE/Gamma, SEIMO, Microsoft und anderen Anbietern richtet sich nach der tatsächlichen Beauftragung und Verarbeitung. Die bloße Anbindung eines Fremdsystems schließt die Verantwortung von AUVISO für die vereinbarte Integrationsleistung nicht aus.
3.3 Verfügbarkeit: Die Infrastruktur des Internets, technische Abhängigkeiten von Drittanbietern, höhere Gewalt, Angriffe Dritter sowie notwendige Wartungsarbeiten schließen eine ununterbrochene Verfügbarkeit von Serversystemen und Daten aus. Verfügbarkeitszusagen bestehen ausschließlich in dem in einem Service Level Agreement ausdrücklich vereinbarten Umfang.
3.4 VoIP-Notruf: Die korrekte Notrufzustellung setzt die richtige Standortzuordnung je Nebenstelle/Amtsleitung voraus. Der AG liefert Standortdaten und Änderungen vorab; ohne vollständige Daten erfolgt keine Freischaltung. Bei Softphones und Mobile-Apps sind gepflegte Standortdaten erforderlich. Telefonie und Notruf sind von Strom, Internetanbindung und Kundennetz abhängig.
4. Eigene Software-Produkte (Software-as-a-Service)
4.1 Für AUVISO CRM, Construction CRM, StaySuite, Hausverwaltung, Social-Automation, Bellavita und PBX Manager gelten die im angenommenen Angebot bezeichneten Leistungsbeschreibungen und Anlagen in der dort festgehaltenen Fassung. Funktionen, Benutzer- oder Einheitenumfang, Voraussetzungen und Grenzen ergeben sich aus der produktspezifischen Leistungsbeschreibung. Preise, Bemessungsgrundlage, Zahlungsweise und Abrechnungsperiode ergeben sich aus dem Angebot oder der vor verbindlicher Bestellung angezeigten und anschließend bestätigten Preisfassung. Eine vereinbarte Preis-/Abrechnungsanlage ist Bestandteil des Vertrags. Individuell vereinbarte Regelungen gehen diesen AGB vor. Bei Widersprüchen gilt im Übrigen: Hauptvertrag bzw. angenommenes Angebot, produktspezifische Leistungsbeschreibung, ausdrücklich vereinbarte Serviceanlage, vereinbarte Preisunterlagen, diese AGB. In Fragen der Auftragsverarbeitung geht die AVV vor. Servicezeiten, Verfügbarkeitswerte und Reaktions- oder Wiederherstellungsfristen gelten nur, soweit ausdrücklich vereinbart; andernfalls gilt Ziffer 3.3.
4.2 Der AG erhält für die Vertragslaufzeit ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang. Einrichtungs-, Datenübernahme-, Schulungs- und nutzungsabhängige Leistungen sowie deren Berechnungsgrundlagen werden im Angebot oder in den bestätigten Preisunterlagen ausgewiesen. KI-Nutzungsentgelte und Aufschläge werden nur auf einer vorab vereinbarten Grundlage berechnet. Speicherregionen und weitere Verarbeitungsorte ergeben sich aus den Produktanlagen und dem Dienstleister- und Transferregister. Eine EU-/EWR-Datenbankregion bedeutet nicht, dass auch Support, technische Protokolle, CDN-Auslieferung und alle angebundenen Dienste ausschließlich dort verarbeiten. Für Zugriffe aus Drittländern gilt zusätzlich Ziffer 4.7.
4.3 Nach Ende der Verarbeitungsleistungen werden personenbezogene Daten nach Wahl des Verantwortlichen zurückgegeben oder gelöscht und vorhandene Kopien gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Das produktbezogene Löschkonzept beschreibt Exportformat, Übergabeweg, Fristen und den tatsächlichen Umgang mit Sicherungskopien. Bis zur wirksamen Löschung gelten die Schutzpflichten fort. Gesetzliche Aufbewahrung wird auf den erforderlichen Zweck beschränkt. Die gesetzlichen Wechselpflichten und die nach Ziffer 4.5 vereinbarten Rechte werden dadurch nicht verkürzt. Fehlende Festlegungen in einer Produktanlage heben gesetzliche Rückgabe-, Löschungs- oder Sicherheitspflichten nicht auf.
4.4 Laufzeit, Verlängerung und Kündigung von Abonnements
4.4.1 Das Abonnement beginnt mit der Bereitstellung des Zugangs, soweit im Angebot kein späterer Zeitpunkt bestimmt ist. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate.
4.4.2 Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich das Abonnement jeweils um 12 Monate, sofern es nicht zuvor gekündigt wird.
4.4.3 Die Kündigung ist von beiden Teilen zum Ende der jeweiligen Laufzeit unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten in Textform möglich. Für die Rechtzeitigkeit ist der Zugang der Erklärung maßgeblich. Das Kündigungsrecht des AG nach Ziffer 4.8.3 bleibt unberührt; für dieses gelten die Frist und die Termine dieser Ziffer nicht.
4.4.4 Wird eine Testphase vereinbart, beträgt sie 30 Tage; sie endet ohne Kündigung, wenn nicht ausdrücklich ein Abonnement beauftragt wird.
4.4.5 Das Recht zur Auflösung aus wichtigem Grund bleibt beiden Teilen unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für AUVISO insbesondere vor bei Zahlungsverzug trotz Mahnung und angemessener Nachfrist (Ziffer 10.4) sowie bei einer Nutzung, die den vereinbarten Zweck oder die Rechte Dritter erheblich verletzt.
4.4.6 Mit Wirksamwerden der Kündigung endet das Nutzungsrecht nach Ziffer 4.2. Für Datenexport und Löschung gilt Ziffer 4.3, für den Wechsel zu einem anderen Anbieter Ziffer 4.5. Bereits fällige Entgelte bleiben geschuldet; eine Rückvergütung für nicht genutzte Zeiträume erfolgt nicht, soweit nicht anders vereinbart.
4.5 Wechsel und Datenportabilität
4.5.1 Der AG kann jederzeit verlangen, dass AUVISO ihn beim Wechsel zu einem anderen Datenverarbeitungsdienst oder zu einer eigenen IT-Umgebung unterstützt. Der Wechsel setzt keine Beendigung nach Ziffer 4.4 voraus; er kann auch für einzelne Produkte erklärt werden.
4.5.2 Die Erklärung erfolgt in Textform. Die Kündigungs- bzw. Ankündigungsfrist für einen Wechsel beträgt 1 Monat.
4.5.3 Ab Zugang der Erklärung besteht eine Übergangszeit von 30 Tagen, während der AUVISO die Leistung unverändert weiter erbringt, damit der AG den Wechsel durchführen kann. Auf Verlangen des AG wird die Übergangszeit einmalig um 30 Tage verlängert, soweit dies technisch möglich ist.
4.5.4 AUVISO unterstützt den Wechsel nach Treu und Glauben, insbesondere durch: Bereitstellung der Daten des AG einschließlich der von ihm eingebrachten und der in seinem Auftrag erzeugten Inhalte; Bereitstellung der zur Nutzung erforderlichen Struktur- und Beschreibungsinformationen (Feld- und Tabellenbezeichnungen, Schlüsselbeziehungen, Codelisten); Auskunft über Format und Aufbau der Ausgabedateien; angemessene Mitwirkung bei Rückfragen des aufnehmenden Anbieters. Nicht geschuldet sind die Herstellung der Betriebsbereitschaft beim aufnehmenden Anbieter, die Übersetzung in dessen Datenmodell sowie die Herausgabe von Software, Quellcode, Konfigurationen und Betriebsgeheimnissen von AUVISO oder ihrer Unterauftragnehmer.
4.5.5 Die Ausgabe erfolgt in einem gängigen, maschinenlesbaren und strukturierten Format; soweit vorhanden, in einem offenen Format. Die tatsächlich bereitgestellten Formate je Produkt ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung: gängige maschinenlesbare Formate (CSV bzw. JSON); Belege und Dokumente werden im Originalformat bereitgestellt.
4.5.6 Für die Bereitstellung nach Ziffer 4.3 und für die Unterstützung nach Ziffer 4.5.4 verrechnet AUVISO kein Entgelt; der Datenexport selbst erfolgt unentgeltlich. Über das nach dieser Ziffer geschuldete Maß hinausgehende Leistungen (insbesondere Datenaufbereitung, Sonderauswertungen, Mitarbeit an Migrationsprojekten) werden nach den Stundensätzen der Ziffer 10.3 verrechnet.
4.5.7 Nach Abschluss des Wechsels, spätestens nach Ablauf der Übergangszeit und der Frist nach Ziffer 4.3, löscht AUVISO die Daten des AG nach dem Löschkonzept, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen, und bestätigt die Löschung auf Verlangen in Textform.
4.5.8 Ziffer 4.5 lässt die Rechte des AG nach Art. 20 DSGVO und die Pflichten von AUVISO aus der Auftragsverarbeitungsvereinbarung (Ziffer 14.1) unberührt.
4.6 Keine Erfüllung gesetzlicher Pflichten des AG; Abgrenzungen
4.6.1 Die Produkte nach Ziffer 4 unterstützen den AG bei seinen betrieblichen Abläufen. AUVISO sagt nicht zu, dass gesetzliche Aufzeichnungs-, Melde-, Abgaben-, Beleg- oder Aufbewahrungspflichten des AG durch die Nutzung eines Produkts erfüllt werden. Diese Pflichten bleiben beim AG.
4.6.2 Registrierkasse, Belege und Zahlungswege. Die Funktionen für Verkaufsvorbereitung, Belegerstellung, Warenwirtschaftsabgleich, Gutscheine und Zahlungen richten sich nach der für das Produkt vereinbarten Leistungsbeschreibung und den tatsächlich eingerichteten Integrationen. Die Bereitstellung einer solchen Funktion bedeutet für sich genommen keine Zusage eines zertifizierten oder für das Einsatzland fiskalisierten Kassensystems. Welche Kassen-, Zahlungs- und Belegleistungen AUVISO übernimmt und welche der AG bei einem anderen Anbieter beauftragt, wird im Angebot getrennt beschrieben. Gesetzliche Betreiberpflichten des AG und die Pflicht von AUVISO zur Erfüllung ihrer vereinbarten Software- und Integrationsleistung bleiben unberührt.
4.6.3 Melde- und Abgabenpflichten (insbesondere StaySuite). Die Verpflichtung zur Führung eines Gästeverzeichnisses bzw. zur Gästemeldung nach den landesrechtlichen Meldevorschriften sowie zur Berechnung, Meldung und Abfuhr der Ortstaxe treffen ausschließlich den AG. StaySuite unterstützt bei Berechnung und Aufstellung; eine elektronische Übermittlung an Gemeinden oder Behörden ist nicht Bestandteil der Leistung.
4.6.4 Aufstellungen und Schreiben an Dritte (insbesondere Hausverwaltung). Abrechnungen, Aufteilungen, Steuerübersichten, Anpassungsschreiben und sonstige Dokumente, die der AG aus einem Produkt erzeugt, sind Ergebnisse auf Grundlage seiner Eingaben. Ihre Weitergabe an Mieter, Eigentümer, Gäste, Kunden, Behörden oder Gerichte und die Einhaltung der dafür geltenden Form- und Fristvorschriften obliegen dem AG; Ziffer 5.3 gilt.
4.6.5 Arbeitsrechtliche Aufzeichnungen (insbesondere Construction CRM). Zeit-, Anwesenheits- und Abwesenheitserfassung sowie Zuschlagsermittlung dienen der Leistungs- und Kundenabrechnung. Eine Zusage, dass die Aufzeichnungspflichten nach § 26 AZG oder die Vorgaben des anwendbaren Kollektivvertrags erfüllt werden, ist damit nicht verbunden; eine Lohn- oder Personalverrechnung ist nicht Bestandteil der Leistung.
4.6.6 Elektronische Annahme und Signatur. Online-Annahme eines Angebots und Unterzeichnung über einen Signaturdienst sind unterschiedliche Verfahren. Das Angebot bezeichnet den vorgesehenen Weg und die dazu bereitgestellten Vertragsunterlagen. Soweit eine Signaturintegration beauftragt ist, richtet sich der vereinbarte Übermittlungs-, Rückgabe- und Archivierungsumfang nach der Leistungsbeschreibung. Ein bestimmtes Signaturniveau oder die Erfüllung einer besonderen gesetzlichen Form wird nur zugesagt, wenn dies ausdrücklich vereinbart und durch das eingesetzte Verfahren nachgewiesen ist. Individuelle Vertragsunterlagen werden vor Annahme in einer dauerhaft speicherbaren Fassung bereitgestellt; die Annahmedokumentation wird dieser Fassung zugeordnet.
4.7 Nutzung außerhalb der EU/des EWR
4.7.1 Die vereinbarten Speicherregionen und weiteren Verarbeitungsorte ergeben sich aus Ziffer 4.2 und dem Dienstleister- und Transferregister. Eine Nutzung von außerhalb der EU/des EWR, etwa auf Baustellen im Drittland, ist gesondert zu betrachten. Ob eine internationale Übermittlung vorliegt und welche Garantien erforderlich sind, richtet sich nach den beteiligten Parteien, dem tatsächlichen Zugriff und den anwendbaren Datenschutzvorschriften.
4.7.2 Der AG teilt AUVISO vor Aufnahme einer solchen Nutzung in Textform mit, aus welchen Staaten zugegriffen wird, und hält diese Angaben aktuell. Er trägt dafür Sorge, dass die Nutzung nach dem am Einsatzort geltenden Recht zulässig ist, insbesondere hinsichtlich Datenschutz-, Arbeits-, Aufzeichnungs- und Ausfuhrvorschriften, und dass die betroffenen Personen entsprechend informiert sind.
4.7.3 Die datenschutzrechtliche Zulässigkeit eines Zugriffs aus einem Drittland und die dafür erforderlichen Garantien richten sich nach der Auftragsverarbeitungsvereinbarung samt produktbezogener Anlage (Ziffer 14.1); die erforderlichen Garantien und Maßnahmen ergeben sich aus dieser Anlage.
4.7.4 AUVISO schuldet keine Leistung, die nach dem Recht des Einsatzorts unzulässig ist, und keine Prüfung des Rechts des Einsatzorts. Kann eine Leistung wegen behördlicher Maßnahmen, Sanktionen, Kriegs- oder Krisenlagen im Einsatzland nicht erbracht werden, gilt Ziffer 12.1.
4.7.5 Für Recht und Gerichtsstand gilt Ziffer 15.2 unverändert.
4.8 Anpassung der Entgelte für Abonnements
4.8.1 AUVISO ist berechtigt, die laufenden Entgelte für Abonnements nach Ziffer 4 jährlich mit Wirkung für künftige Abrechnungszeiträume anzupassen; eine Anpassung ist höchstens einmal je Vertragsjahr zulässig. Bereits abgerechnete Zeiträume bleiben unberührt. Das Ausmaß der Anpassung beträgt 3 % des zuletzt festgesetzten Entgelts. Letzte Festsetzung des Entgelts ist die Vereinbarung des Entgelts bei Vertragsabschluss oder, wenn danach bereits eine Anpassung wirksam geworden ist, die zuletzt wirksam gewordene Anpassung. Eine über 3 % hinausgehende Anpassung ist nach dieser Ziffer nicht zulässig; sie bedarf einer Vereinbarung in Textform. Der Betrag des Entgelts selbst ergibt sich aus der Preisanzeige nach Ziffer 4.1; diese AGB enthalten keine Beträge. Gegenüber Verbrauchern (Ziffer 1.2) gilt diese Ziffer nur nach Maßgabe der Ziffer 4.8.5.
4.8.2 AUVISO teilt eine Anpassung dem AG mindestens 8 Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit, und zwar an die für sein Benutzerkonto hinterlegte E-Mail-Adresse. Die Mitteilung nennt das bisherige Entgelt, das neue Entgelt und den Tag, ab dem es gilt. Sie weist ausdrücklich auf das Kündigungsrecht nach Ziffer 4.8.3 und darauf hin, dass das neue Entgelt ab dem genannten Tag gilt, wenn der AG von diesem Recht nicht Gebrauch macht. Der AG hält die hinterlegte E-Mail-Adresse aktuell (Ziffer 8.2.1).
4.8.3 Der AG kann das betroffene Abonnement bis zum Tag vor dem Wirksamwerden der Anpassung in Textform kündigen; das Abonnement endet dann mit Ablauf des Tages vor dem Wirksamwerden, und das neue Entgelt kommt nicht mehr zur Anwendung. Die Frist und die Termine der Ziffer 4.4.3 sind dabei nicht einzuhalten; das Kündigungsrecht besteht auch während einer laufenden Mindest- oder Verlängerungslaufzeit (Ziffern 4.4.1 und 4.4.2) und beendet diese vorzeitig. Kündigt der AG nicht, so gilt das mitgeteilte Entgelt ab dem in der Mitteilung genannten Tag. Für die Folgen der Beendigung gelten die Ziffern 4.4.6, 4.3 und 4.5.
4.8.4 Ein im Einzelfall ausdrücklich vereinbartes Entgelt und eine im Einzelfall ausdrücklich vereinbarte Ausnahme von der Anpassung gehen dieser Ziffer für die vereinbarte Dauer vor. Solche Vereinbarungen bedürfen der Textform (Ziffer 15.1).
4.8.5 Gegenüber Verbrauchern (Ziffer 1.2) gilt Ziffer 4.8.1 nur mit folgenden Maßgaben: (a) Anlass und Ausmaß der Anpassung bestimmen sich ausschließlich nach der Entwicklung des Verbraucherpreisindex 2020 der Statistik Austria (Basis Jänner 2025), der auch der Wertsicherung nach Ziffer 10.3 zugrunde liegt, seit der letzten Festsetzung des Entgelts (Ziffer 4.8.1); das Entgelt ändert sich im selben Verhältnis wie die maßgebliche Indexzahl. Maßgeblich ist die im Zeitpunkt der Mitteilung nach Ziffer 4.8.2 zuletzt verlautbarte Indexzahl; wird dieser Index nicht mehr verlautbart, tritt der von der Statistik Austria als Nachfolge bezeichnete Index an seine Stelle. Der Satz von 3 % nach Ziffer 4.8.1 findet gegenüber Verbrauchern keine Anwendung. (b) Sinkt die Indexzahl, so ist das Entgelt im selben Verhältnis zu senken; AUVISO nimmt diese Senkung ohne gesonderte Aufforderung vor. (c) Eine darüber hinausgehende Erhöhung wird gegenüber einem Verbraucher nur wirksam, wenn er ihr in Textform zustimmt. (d) Eine Anpassung, die innerhalb von zwei Monaten nach Vertragsabschluss wirksam werden soll, ist gegenüber Verbrauchern unwirksam. Diese Maßgaben tragen § 6 Abs 1 Z 5 und § 6 Abs 2 Z 4 KSchG Rechnung; die Mitteilung nach Ziffer 4.8.2 und das Kündigungsrecht nach Ziffer 4.8.3 bestehen in allen Fällen.
4.8.6 Ziffer 4.8 gilt für die laufenden Entgelte der Abonnements nach Ziffer 4 einschließlich des Aufschlags nach Ziffer 4.2 und geht insoweit Ziffer 10.3 vor. Keine Anpassung im Sinn dieser Ziffer sind die Weiterverrechnung der Nutzungsentgelte der eingesetzten Dienste nach Ziffer 4.2 sowie die Entgelte für Drittleistungen nach Ziffer 3.2; dafür gelten die dortigen Regelungen. Für die Stundensätze nach Ziffer 10.3 und für laufende Entgelte außerhalb der Ziffer 4 bleibt Ziffer 10.3 maßgeblich.
5. KI-gestützte Funktionen
5.1 KI-Funktionen werden nur im für das Produkt vereinbarten und eingerichteten Umfang bereitgestellt. Die Produktanlage beschreibt Zweck, übermittelte Daten, eingesetzten Dienst und die Rollen der Beteiligten. AUVISO verwendet Inhalte des AG nicht selbst zum Training eigener Modelle. Soweit ein externer Dienst eingesetzt wird, müssen die für dessen konkreten Zugang geltenden Nutzungs-, Aufbewahrungs- und Trainingsbedingungen vor Aktivierung geprüft und dokumentiert sein. Eine erforderliche Freigabe des Verantwortlichen und die anwendbaren Transfergarantien müssen vorliegen. Eine pauschale Trainings- oder Verarbeitungszusage für alle Drittanbieter wird damit nicht abgegeben. Ist der Einsatz im vereinbarten Umfang nicht zulässig oder nicht nachgewiesen, wird er vor Verwendung von Kundendaten nicht aktiviert; eine andere Ausführung bedarf der Abstimmung mit dem AG.
5.2 KI-generierte Ergebnisse werden als solche gekennzeichnet, können Fehler enthalten und sind vom AG vor rechtlich oder wirtschaftlich relevanter Verwendung zu prüfen; sie stellen keine Rechts-, Steuer- oder sonstige Fachberatung dar.
5.3 Rechenergebnisse der Software; keine Fachberatung
5.3.1 Ziffer 5.2 Satz 2 und 3 gelten sinngemäß auch für Berechnungen, Auswertungen, Vorschläge und Dokumente, die die Software von AUVISO selbst erzeugt, ohne dass eine KI-Funktion beteiligt ist. Dazu gehören insbesondere:
- Nebenkostenabrechnungen, die Aufteilung von Kosten nach Wohnfläche oder eigenem Schlüssel, die Gegenrechnung von Photovoltaik-Erträgen sowie die Umschaltung zwischen Umsatzsteuerpflicht und Kleinunternehmerregelung (Hausverwaltung);
- die Ermittlung des Wertsicherungs- bzw. Indexierungsrahmens und Vorschläge zur Entgeltanpassung auf Grundlage eines in der Software hinterlegten Indexwerts (Hausverwaltung);
- die Berechnung und monatliche Aufstellung der Ortstaxe einschließlich Altersbefreiungen und Nächtigungsobergrenzen (StaySuite);
- Deckungsbeitrag, Altersstruktur offener Posten und Liquiditätsvorschau (Construction CRM);
- die Ermittlung von Zeitzuschlägen für Abend, Wochenende und Feiertag sowie von Verrechnungssätzen (Construction CRM);
- Umsatz-, Bonus- und Gutscheinauswertungen (Bellavita) sowie Margen-, Abonnement- und Abrechnungsauswertungen (AUVISO CRM).
5.3.2 Diese Ergebnisse sind vom AG vor jeder rechtlich, steuerlich oder wirtschaftlich relevanten Verwendung und vor jeder Weitergabe an Dritte zu prüfen. Sie stellen keine Rechts-, Steuer- oder sonstige Fachberatung dar und ersetzen keine Beurteilung durch eine dazu befugte Person. Rechtsberatung und die Vertretung in Miet- und Wohnrechtsangelegenheiten sowie die steuerliche Beratung sind gesetzlich befugten Personen vorbehalten (RAO, WTBG 2017); AUVISO erbringt solche Leistungen nicht.
5.3.3 Die Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der eingegebenen Grundlagen (insbesondere Flächen, Schlüssel, Sätze, Zeiten, Mengen, Kosten, Steuerkennzeichen, Gemeinde- und Indexwerte) sowie für die Einhaltung der den AG treffenden gesetzlichen Pflichten bleibt beim AG. Gesetzliche, amtliche und statistische Werte, die in der Software hinterlegt sind — insbesondere Indexwerte und Ortstaxenregeln —, werden nicht automatisch aktualisiert; der AG hat vor jeder Verwendung zu prüfen, ob der hinterlegte Wert dem geltenden Wert entspricht.
6. Urheber- und Nutzungsrechte
6.1 Alle Urheber- und Schutzrechte an Software, Konfigurationen, Dokumentationen und Arbeitsergebnissen verbleiben bei AUVISO bzw. dem jeweiligen Hersteller; das gilt auch für Demo-Lizenzen. Der AG erwirbt durch Bezahlung nur das Nutzungsrecht zum vereinbarten Zweck und im vereinbarten Umfang. Lizenzbedingungen der Hersteller sind einzuhalten; für deren Verletzung hält der AG AUVISO schad- und klaglos.
6.2 Inhalte des AG und Ergebnisse KI-gestützter Funktionen
6.2.1 Von Ziffer 6.1 nicht erfasst sind die Daten und Inhalte des AG: Rechte an den vom AG eingebrachten oder in den Produkten nach Ziffer 4 in seinem Auftrag erzeugten Inhalten (insbesondere Kundendaten, Akten, Dokumente, Medien, Beiträge und Veröffentlichungen) verbleiben beim AG bzw. beim jeweiligen Rechteinhaber. AUVISO nutzt diese Inhalte ausschließlich zur Vertragserfüllung und zur Erbringung der vereinbarten Leistungen. Eine Nutzung zu eigenen Zwecken, insbesondere zum Training eigener oder fremder Modelle, erfolgt nicht.
6.2.2 Soweit Inhalte ganz oder überwiegend maschinell erzeugt werden, kann AUVISO keine Zusicherung abgeben, dass daran urheberrechtlicher Schutz besteht oder dass ausschließliche Rechte begründet oder übertragen werden können. AUVISO räumt an solchen Ergebnissen keine ausschließlichen Rechte ein. Vergleichbare oder gleichartige Ergebnisse können auch für andere Nutzer entstehen. Wo Schutz gewünscht ist, ist ein eigener schöpferischer Beitrag des AG erforderlich.
6.2.3 Die Prüfung der Rechte Dritter obliegt dem AG. Das betrifft insbesondere Urheber-, Leistungsschutz-, Marken-, Namens- und Persönlichkeitsrechte an eingebrachtem und erzeugtem Material, darunter Musik, Bilder, Schriften, Filmausschnitte, Abbildungen von Personen und Stimmen, einschließlich allfälliger Meldungen und Entgelte gegenüber Verwertungsgesellschaften. Die Nachbildung der Stimme oder des Erscheinungsbilds einer bestimmten realen Person setzt die nachgewiesene Einwilligung dieser Person voraus; ohne diesen Nachweis wird die Funktion für diesen Zweck nicht bereitgestellt.
6.2.4 Für Veröffentlichungen des AG über angebundene Zielplattformen gilt: Konten, Zugänge und Nutzungsbedingungen der Plattformen und ihrer Schnittstellen liegen beim AG; er hat diese Bedingungen einzuhalten, einschließlich der dort geltenden Pflicht zur Kennzeichnung KI-erzeugter Inhalte. Änderungen, Sperren und Ausspielentscheidungen der Plattformen liegen außerhalb des Einflussbereichs von AUVISO; eine Erfolgs- oder Reichweitenzusage besteht nicht. Ziffer 12.3 bleibt unberührt.
7. Lieferung, Gefahrtragung, Eigentumsvorbehalt
7.1 Transport, Versand und Lieferung erfolgen auf Rechnung und Gefahr des AG; für eine Transportversicherung sorgt der AG. Bei Lieferung an den Aufstellungsort gelten die jeweils gültigen Tages-, Fahrt- und Nächtigungssätze von AUVISO; Wegzeiten gelten als Arbeitszeiten.
7.2 Für Schäden aus Verzögerungen gilt Ziffer 12. Gesetzliche Rücktritts- und Kündigungsrechte bleiben unberührt. Soweit eine Nachfrist erforderlich ist, muss sie der konkreten Leistung angemessen sein und kann in Textform gesetzt werden, sofern zwingendes Recht keine andere Form verlangt.
7.3 Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben sämtliche Lieferungen im Eigentum von AUVISO.
8. Mitwirkungspflichten des AG
8.1 Der AG stellt insbesondere bereit: Stromversorgung, Internet/WAN ausreichender Qualität, LAN (VLAN/PoE/Switche), Router/Firewall samt erforderlicher Konfiguration (Ports, SIP, ALG, QoS), Administrationszugänge, Standortdaten, Test-Benutzer und -Geräte sowie einen Ansprechpartner. Der AG ermöglicht sichere Remotezugänge und autorisiert diese. Der AG sorgt – vorbehaltlich eines gesonderten Auftrags an AUVISO – für wiederherstellbare Datensicherungen sowie aktuelles Patch- und Endpoint-Security-Niveau.
8.2 Zusätzliche Mitwirkung bei den Produkten nach Ziffer 4
Bei den eigenen Software-Produkten gilt zusätzlich:
8.2.1 Ansprechpartner und Benutzerverwaltung. Der AG benennt einen verantwortlichen Administrator und einen Ansprechpartner in Textform und hält die Benennung aktuell. Er verwaltet Benutzer, Rollen und Berechtigungen, sperrt ausgeschiedene Benutzer unverzüglich und entzieht Portal- und Gastzugänge (Kunden-, Mieter- und Auftraggeberzugänge) bei Beendigung des jeweiligen Verhältnisses. Zugangsdaten und Zugangscodes sind geheim zu halten (Ziffer 12.3) und nur an berechtigte Personen weiterzugeben.
8.2.2 Stammdaten und Eingaben. Der AG erfasst und pflegt die Stammdaten und Grundlagen seiner Nutzung und ist für deren Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit verantwortlich, insbesondere für Artikel-, Preis-, Mitarbeiter-, Satz-, Flächen-, Einheiten-, Behandlungs- und Steuerdaten sowie für hinterlegte Index- und Abgabensätze. Er prüft die Ergebnisse der Software vor Verwendung (Ziffer 5.3) und die Ergebnisse KI-gestützter Funktionen vor Verwendung (Ziffer 5.2).
8.2.3 Kassen- und Warenwirtschaftsintegrationen. Der AG stellt die für vereinbarte Integrationen erforderlichen berechtigten Zugänge und fachlichen Angaben bereit. Soweit er ein eigenes Kassensystem betreibt, erfüllt er die ihn treffenden gesetzlichen Betreiberpflichten. Welche Leistungen AUVISO selbst schuldet, bestimmt sich nach Ziffer 4.6.2 und dem konkreten Auftrag; die Mitwirkung des AG beseitigt diese Leistungspflichten nicht.
8.2.4 Rechtsgrundlagen für Beschäftigtendaten (insbesondere Construction CRM). Der AG schafft die erforderlichen Grundlagen für Verarbeitungen, die Beschäftigte betreffen, insbesondere für Zeiterfassung je Person und Rolle, Anwesenheits- und Abwesenheitserfassung sowie Fotodokumentation. Das umfasst die Information der Beschäftigten und – soweit erforderlich – den Abschluss einer Betriebsvereinbarung nach § 96 Abs 1 Z 3 ArbVG bzw. die Einholung der Zustimmung der betroffenen Beschäftigten. Er stellt sicher, dass die Fotodokumentation nicht zur Verhaltenskontrolle verwendet wird und dass abgebildete Personen informiert sind. AUVISO schuldet keine Beurteilung, ob eine solche Grundlage vorliegt.
8.2.5 Eigene Meldungen und Erklärungen des Betriebs. Melde-, Abgaben-, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten bleiben beim AG; die Software unterstützt nur. Das gilt insbesondere für Gästeverzeichnis, Gästemeldung und Ortstaxe bei StaySuite sowie für Abrechnungen, Steuerübersichten, Anpassungsschreiben und sonstige Aufstellungen und Meldungen bei der Hausverwaltung. Ziffer 4.6 gilt.
8.2.6 Information der betroffenen Personen und Einwilligungen. Der AG sorgt für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der von ihm veranlassten Verarbeitungen, für die eigene Datenschutzinformation gegenüber seinen Kunden, Gästen, Mietern, Eigentümern und Beschäftigten und für die Einholung der erforderlichen Einwilligungen, insbesondere für werbliche Kommunikation und für Nachrichten über Push, E-Mail und Messenger (§ 174 TKG 2021, § 7 UWG).
8.2.7 Fremdsysteme und Zielplattformen. Der AG stellt die angebundenen Fremdsysteme, Konten und Zugänge bereit und betreibt sie (insbesondere Telefonie, Messenger, Buchhaltung, Warenwirtschaft, Kassensystem, Buchungsportale und Social-Media-Kanäle) und hält die dortigen Nutzungsbedingungen ein (Ziffer 3.2, Ziffer 6.2.4).
8.2.8 Freigabe vor Veröffentlichung (Social-Automation). Beiträge werden ausschließlich nach inhaltlicher Freigabe durch den AG veröffentlicht. Mit der Freigabe übernimmt der AG die Verantwortung für den Inhalt einschließlich Kennzeichnung, Werbe- und Lauterkeitsrecht.
8.2.9 Eigene Exporte. Der AG sichert die für ihn wesentlichen Auswertungen und Dokumente zusätzlich über die vorhandenen Export- und Druckfunktionen (Ziffer 13).
8.2.10 Die produktspezifischen Mitwirkungspflichten ergeben sich im Übrigen aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
9. Abnahme, Änderungen, Service
9.1 Abnahme von Einrichtungs-, Migrations- und Projektleistungen. Einmalige Leistungen — insbesondere Einrichtung, Konfiguration, Datenübernahme und Migration, Rufnummernportierung, Systemintegration, Schulung und Projektabwicklung — werden abgenommen. Die Abnahme erfolgt nach Funktionstest; Inbetriebnahme bzw. Nutzungsaufnahme der jeweiligen Leistung gilt als Abnahme. Die Frist, innerhalb der der AG den Funktionstest durchzuführen hat, beträgt 10 Werktage. Unwesentliche Mängel hindern die Abnahme nicht; sie sind nach Ziffer 11 zu beheben. Die Abnahme einer Einrichtungs-, Migrations- oder Projektleistung ist keine Abnahme der laufenden Bereitstellung (Ziffer 9.2).
9.2 Laufende Bereitstellung der Produkte nach Ziffer 4. Die laufende Bereitstellung ist ein Dauerschuldverhältnis; eine Abnahme findet dafür nicht statt. Maßgeblich sind stattdessen die Verfügbarkeits- und Supportregelungen des vereinbarten Service Level Agreements (Ziffer 4.1) und, soweit kein Service Level Agreement vereinbart ist, Ziffer 3.3 sowie die Gewährleistung nach Ziffer 11.2.2. Nutzungsaufnahme, Weiternutzung und Entgeltzahlung gelten nicht als Abnahme und nicht als Genehmigung von Mängeln.
9.3 Änderungswünsche (Change Requests) sind in Textform zu beauftragen; Aufwand und Terminplan werden angepasst. Fernwartung hat bei der Störungsbehebung Vorrang. Servicezeiten, Reaktionszeiten, Prioritäten und Wartungsfenster ergeben sich aus der jeweils vereinbarten SLA-Anlage; Service Level eines vom AG unmittelbar beauftragten Drittanbieters gelten für dessen Vertragsverhältnis. Vorlieferanten-Service-Level begründen keine zusätzliche Garantie von AUVISO; geringere Vorlieferantenleistungen schränken eine ausdrücklich vereinbarte eigene Servicezusage von AUVISO nicht ein.
10. Entgelte, Zahlung, Verzug
10.1 Der AG stimmt der Übermittlung elektronischer Rechnungen zu. Rechnungen sind binnen 14 Tagen, Rechnungen über Hardware unverzüglich nach Erhalt, jeweils ohne Abzug fällig; Skonto wird nicht eingeräumt. Bei Vorliegen eines SEPA-Mandats erfolgt der Einzug frühestens 3 Bankarbeitstage nach Rechnungszugang.
10.2 Bei Zahlungsverzug von Unternehmern gelten Verzugszinsen von 12 % p.a. sowie eine Bearbeitungsgebühr von EUR 50,– netto je Mahnschreiben als vereinbart; gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Sätze. Eingeräumte Preisnachlässe entfallen bei Nichteinhaltung der Zahlungsfristen oder Bestreitung des Auftrags in einer der Nichterfüllung gleichkommenden Weise (§ 921 iVm § 918 ABGB). Forderungen von AUVISO dürfen von Unternehmern weder zurückbehalten noch abgetreten werden; eine Aufrechnung ist nur mit rechtskräftig festgestellten oder von AUVISO anerkannten Gegenforderungen zulässig.
10.3 Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Stundensätze (Stichtag 01.01.2025): Dienstleistungen EUR 180,– netto, Projektmanagement EUR 220,– netto, Fahrzeit EUR 100,– netto, zuzüglich amtliches Kilometergeld, mindestens EUR 0,50/km. Die Sätze sind nach dem Verbraucherpreisindex 2020 der Statistik Austria (Basis Jänner 2025) wertgesichert; maßgeblich ist der im Monat der Leistungserbringung geltende Satz. Bei laufenden Entgelten (Abonnements, Servicepauschalen) ist AUVISO zur jährlichen Anpassung entsprechend der Indexentwicklung berechtigt; darüber hinausgehende Erhöhungen werden mindestens zwei Monate vorab angekündigt und berechtigen den AG zur Kündigung zum Wirksamkeitszeitpunkt. Für die laufenden Entgelte der Abonnements nach Ziffer 4 geht Ziffer 4.8 dem vorstehenden Satz vor.
10.4 Bei Zahlungsverzug trotz Mahnung und angemessener Nachfrist darf AUVISO Leistungen (einschließlich SaaS-Zugängen) bis zur vollständigen Zahlung sperren; die Entgeltpflicht bleibt unberührt.
11. Gewährleistung
11.1 AUVISO leistet Gewähr für die vereinbarte Beschaffenheit der Leistungen. Das Wahlrecht zwischen Verbesserung und Austausch steht AUVISO zu; Verbesserungen erfolgen primär per Fernwartung, wofür der AG die erforderlichen Voraussetzungen schafft.
11.2 Gegenüber Unternehmern gilt:
11.2.1 Lieferungen von Hardware und von Software auf Datenträgern sowie Lizenzen. Mängelrügen sind binnen 10 Tagen ab Übergabe bzw. Zugang der (Teil-)Lieferung schriftlich zu erheben, andernfalls gelten diese Lieferungen und Leistungen als genehmigt (§ 377 UGB); die Vermutung des § 924 ABGB ist ausgeschlossen; Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche verjähren binnen 6 Monaten. Gewährleistungsansprüche berechtigen nicht zur Zurückbehaltung fälliger Entgelte.
11.2.2 SaaS-Abonnements und laufende Bereitstellung der Produkte nach Ziffer 4. Für die laufende Bereitstellung gilt Ziffer 11.2.1 nicht. Stattdessen gilt:
(a) Der AG zeigt Mängel unverzüglich nach Erkennen über den vereinbarten Supportweg an und beschreibt sie so, dass AUVISO sie nachvollziehen kann (Zeitpunkt, betroffenes Produkt und betroffene Funktion, Fehlerbild sowie, soweit dem AG möglich, Angaben zur Wiederholbarkeit). Eine unterbliebene oder verspätete Anzeige führt nicht zum Verlust der Gewährleistungsrechte; sie ist jedoch zu berücksichtigen, soweit AUVISO deshalb den Mangel nicht oder nur verzögert beheben konnte oder ein Schaden dadurch vergrößert wurde.
(b) AUVISO behebt Mängel innerhalb angemessener Frist durch Verbesserung oder durch eine dem AG zumutbare Umgehungslösung, die die vertragsgemäße Nutzung wiederherstellt. Beseitigt eine Umgehungslösung die Beeinträchtigung nur vorläufig, bleibt die Pflicht zur Verbesserung bestehen. Reaktions- und Behebungsfristen, Prioritätsklassen und Wartungsfenster ergeben sich aus dem vereinbarten Service Level Agreement; ist kein Service Level Agreement vereinbart, gilt Ziffer 3.3.
(c) Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des AG bleiben unberührt. Für die laufende Bereitstellung gelten daher insbesondere nicht: die Rügefrist von 10 Tagen, die Genehmigungsfiktion und § 377 UGB sowie die Verkürzung der Verjährung auf 6 Monate. Nutzungsaufnahme und Weiternutzung gelten nicht als Genehmigung von Mängeln (Ziffer 9.2).
(d) Gesetzliche Rechte des AG auf Minderung des Entgelts für Zeiträume, in denen die vertragsgemäße Nutzung erheblich eingeschränkt war, bleiben unberührt. Im Übrigen berechtigen Gewährleistungsansprüche nicht zur Zurückbehaltung fälliger Entgelte.
11.3 Keine Gewähr besteht für Mängel, die auf der Auswahl oder Zusammenstellung von (Teil-)Produkten durch den AG, auf eigenmächtigen Änderungen an Software, Telefonanlagen-Konfiguration oder Hardware durch den AG oder Dritte, oder auf Nichtbeachtung der Betriebsanleitungen beruhen.
12. Haftung
12.1 AUVISO haftet für die von ihr zu vertretende Verletzung vertraglicher und gesetzlicher Pflichten nach den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen, soweit nachstehend nichts anderes bestimmt ist. Für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und Personenschäden ist die Haftung nicht beschränkt. Für sonstige Schäden aus leichter Fahrlässigkeit haftet AUVISO gegenüber Unternehmern je Vertragsjahr insgesamt bis zur Höhe des für das betroffene Produkt bzw. die betroffene Leistung für dieses Vertragsjahr vereinbarten Entgelts, höchstens jedoch bis EUR 50.000,–; bei einmaligen Leistungen tritt an die Stelle des Jahresentgelts das für diese Leistung vereinbarte Entgelt. Maßgeblich ist das vereinbarte, nicht das bereits gezahlte Entgelt. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Begrenzung nur im gesetzlich zulässigen Umfang. Eine abweichende Haftungsvereinbarung bedarf einer gesonderten Vereinbarung. Für Personen, deren sich AUVISO zur Erfüllung ihrer Leistungspflichten bedient, gilt die gesetzliche Zurechnung, insbesondere § 1313a ABGB; die Begrenzung nach Satz 3 gilt auch insoweit. Der Ausfall eines Infrastruktur- oder sonstigen Vorleisters führt nicht allein deshalb zum Ausschluss der Haftung. Für nicht von AUVISO zu vertretende Umstände besteht nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen keine Ersatzpflicht.
12.2 Zwingende Ansprüche, insbesondere nach Art. 82 DSGVO und anwendbarem Produkthaftungsrecht, bleiben unberührt. Gesetzliche Ansprüche betroffener Personen und die Verantwortung für Unterauftragsverarbeiter nach Art. 28 Abs. 4 DSGVO werden durch diese AGB nicht beschränkt. Die Begrenzung nach Ziffer 12.1 gilt nicht für den Innenausgleich nach Art. 82 Abs. 5 DSGVO. Auch bei entgangenem Gewinn oder Folgeschäden sind die jeweiligen gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen maßgeblich.
12.3 Der AG verantwortet die rechtmäßige Bereitstellung seiner Inhalte und die von ihm veranlassten Nutzungen. Eine Freistellung von Ansprüchen Dritter besteht nur, soweit diese auf einer vom AG zu vertretenden Pflichtverletzung beruhen; eigenes oder gesetzlich zuzurechnendes Verschulden von AUVISO bleibt berücksichtigt. Gesetzliche Ansprüche und Ausgleichsrechte nach Art. 82 DSGVO bleiben unberührt. Beide Parteien schützen die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Zugänge angemessen. Eine bloße Weitergabe von Zugangsdaten begründet keine von Verschulden und Verursachung unabhängige Haftung des AG.
12.4 Vorrang der zwingenden Produkthaftung
Soweit AUVISO Software selbst herstellt und bereitstellt (Ziffer 4), kann für Schäden durch ein fehlerhaftes Produkt eine gesetzliche Haftung unabhängig von diesen AGB bestehen. Sie richtet sich nach der jeweils geltenden Fassung des Produkthaftungsgesetzes und kann im Voraus weder ausgeschlossen noch beschränkt werden; die Ziffern 12.1 und 12.2 gelten insoweit nicht. Diese Ersatzpflicht erfasst nach dem Gesetz Personenschäden sowie Schäden an Sachen, die der Geschädigte nicht überwiegend in seinem Unternehmen verwendet. Für alle übrigen Schäden, insbesondere für Vermögensschäden von Unternehmern, bleiben die Ziffern 12.1 und 12.2 maßgeblich. Für sonstige zwingende Haftungsbestimmungen gilt Satz 2 sinngemäß.
12.5 Infrastruktur-Anbieter und Rückgriff
Bei Störungen oder Schäden im Bereich eines von AUVISO beauftragten Anbieters unterstützt AUVISO die Aufklärung im Rahmen ihrer vertraglichen Pflichten und wahrt die für die Bearbeitung erforderlichen Meldewege und Fristen ihres Anbieter-Vertrags. Soweit AUVISO über auf den konkreten Schaden bezogene, abtretbare Ansprüche gegen diesen Anbieter verfügt, können die Parteien deren Abtretung und die dafür erforderliche Unterstützung gesondert vereinbaren. Es wird weder der Bestand eines bestimmten Anspruchs noch eine weitergehende Einstandspflicht des Anbieters garantiert. Eigene Ansprüche des AG gegen AUVISO werden nicht von einer vorherigen Inanspruchnahme des Anbieters oder vom Erfolg eines Rückgriffs abhängig gemacht. Ein Ausfall des Anbieters führt nicht allein deshalb zum Ausschluss jeder Haftung von AUVISO; die Ziffern 12.1 und 12.2 bleiben maßgeblich. Anbieterbedingungen eines unmittelbaren Vertrags des AG gelten für dieses Vertragsverhältnis; eine pauschale Einbeziehung in den AUVISO-Vertrag erfolgt dadurch nicht.
13. Datensicherung
13.1 Sicherung der von AUVISO bereitgestellten Umgebung. AUVISO trifft die für ihre Leistung erforderlichen und datenschutzrechtlich gebotenen Sicherheitsmaßnahmen. Die Produktanlage beschreibt tatsächlich eingerichtete Sicherungen, Intervall, Aufbewahrung und Wiederherstellungsverfahren. Ein bestimmtes Datenverlustfenster, PITR oder eine maximale Wiederherstellungsdauer wird nur zugesagt, soweit diese Funktion für die Instanz tatsächlich eingerichtet und ausdrücklich vereinbart ist. Fehlende technische Angaben ersetzen keine erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen. Sicherung und Wiederherstellung von Daten des PBX Managers sind von einer Rückabwicklung von Änderungen auf angeschlossenen Telefonanlagen zu unterscheiden; Letztere ist nur im dokumentierten und unterstützten Umfang Bestandteil der Leistung.
13.2 Eigene Systeme, Endgeräte und Fremdsysteme des AG. Für die Sicherung der Daten auf seinen eigenen Systemen und Endgeräten sowie in angebundenen Fremdsystemen und Zielplattformen (Ziffern 3.2, 8.2.7) bleibt der AG verantwortlich. Das gilt auch für Daten, die er aus einem Produkt exportiert, herunterlädt, ausdruckt oder versendet, und für die eigenen Exporte nach Ziffer 8.2.9. Der Abruf und die Aufbewahrung der Exporte bei Vertragsende und beim Wechsel zu einem anderen Anbieter obliegen dem AG; dafür gelten Ziffer 4.3 und Ziffer 4.5, insbesondere die Übergangszeit nach Ziffer 4.5.3 und die Löschung nach Ziffer 4.5.7.
13.3 Leistungen außerhalb der von AUVISO bereitgestellten Umgebung. Soweit der AG eigene Systeme oder unmittelbar beauftragte Fremdsysteme betreibt, verantwortet er deren Sicherung, sofern kein Datensicherungsauftrag an AUVISO besteht. Dies schließt eine Haftung von AUVISO für eigene oder ihr gesetzlich zuzurechnende Pflichtverletzungen, etwa bei einer beauftragten Konfiguration, Migration oder Integration, nicht aus. Ziffer 12 bleibt maßgeblich.
14. Datenschutz, Vertraulichkeit
14.1 Verarbeitet AUVISO personenbezogene Daten im Auftrag des AG, schließen die Parteien vor Beginn dieser Verarbeitung eine individuelle, versionierte Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO einschließlich Produktanlage, TOM-Anlage, Dienstleister- und Transferregister sowie Löschregelung ab. Diese Unterlagen werden vor der verbindlichen Annahme zur Verfügung gestellt und ihre Fassungen dem Auftrag zugeordnet. Ein öffentliches Muster ersetzt keine ausgefüllte Vertragsausfertigung. Bei einer gestuften Auftragskette muss die erforderliche Genehmigung des jeweiligen Verantwortlichen vorliegen.
14.2 Die Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie personenbezogenen Daten vertraulich, verpflichten eingesetzte Mitarbeiter und Subunternehmer entsprechend (DSGVO, DSG) und wahren die Vertraulichkeit auch über das Vertragsende hinaus. Die Datenschutzerklärung von AUVISO ist unter www.auviso.com/datenschutz abrufbar.
15. Schlussbestimmungen
15.1 Änderungen und Ergänzungen von Verträgen unter diesen AGB bedürfen der Textform. AUVISO darf den AG mit Name und Logo als Referenz nennen, sofern der AG nicht in Textform widerspricht.
15.2 Es gilt österreichisches materielles Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort ist 6020 Innsbruck. Gegenüber Unternehmern wird die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts in 6020 Innsbruck vereinbart, soweit dies zulässig ist. Für Klagen gegen Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand; zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
Ergänzung: PBX Manager
Der PBX Manager ist ein eigenes Softwareprodukt der AUVISO GMBH. Er unterstützt Partner bei den ausdrücklich vereinbarten Verwaltungs- und Migrationsvorgängen für NFON- und STARFACE-Anlagen. Maßgeblich sind die im Angebot bezeichneten Funktionen, Schnittstellen, Systemstände und beauftragten Unterstützungsleistungen. Vorschauen und noch nicht unterstützte Aktionen sind keine zugesagte Ausführungsfunktion.
Die Oberfläche wird über Netlify ausgeliefert; die Partnerdaten werden in der dem Partner zugeordneten Supabase-Instanz verarbeitet. AUVISO bleibt für die Erfüllung ihrer eigenen Leistungspflichten verantwortlich. Die Speicherregion und weitere Verarbeitungsorte werden in der Produktanlage und im Dienstleisterregister beschrieben.
Verträge über Telefoniedienste und angebundene Systeme sind von der Softwareleistung des PBX Managers zu unterscheiden. Soweit der Partner oder sein Kunde NFON, STARFACE oder SI-Solutions unmittelbar beauftragt, gelten deren Vertragsbedingungen für diese eigene Anbieterleistung. Übernimmt AUVISO Vermittlung, Wiederverkauf, Betrieb oder Einrichtung, richtet sich ihre Rolle nach dem konkreten Auftrag. Die datenschutzrechtliche Einordnung folgt der tatsächlichen Verarbeitung und der vereinbarten Auftragskette.